20 - 07 - 2018
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Protestaktion der DKP Berlin und der alternativen Presseschau am 14.4.2018 vor der Botschaft der Ukraine in Berlin.

Seit 4 Jahren führt die Kiewer Regierung einen blutigen Krieg gegen den Donbass, die Donezker und die Lugansker Volksrepublik (DVR und LVR).

Zum Abschluss der Protestaktion wurde folgende Resolution verabschiedet:

Resolution der internationalen Protestaktion gegen den Krieg im Donbass.

Liebe Genossen!

Am 14. April 2014 hat Kiew offiziell den Beginn der sogenannten Antiterroroperation im Donbass bekannt gegeben. Mit Hilfe von Luftwaffe und schwerer Artillerie haben die ukrainischen Soldaten begonnen, friedliche Städte und Dörfer dem Erdboden gleichzumachen.
In den vier Jahren Krieg im Donbass starben mehr als 10.000 Menschen, mehr als 24.000 wurden verletzt, die Zahl der Flüchtlinge, die gezwungen waren ihre Häuser zu verlassen, übersteigt eine Million. Hunderte von Kindern starben oder wurden verletzt. Das Blut der Einwohner des Donbass klebt an den Händen des Kiewer Regimes, das eine militärische Aggression als Antwort auf die Selbstbestimmung der Donezker und Lugansker Volksrepublik entfacht hat.
Auf den Territorien der DVR und der LVR wurden mehr als 40.000 Gebäude zerstört. Darunter sind keine militärischen Objekte, sondern ausschließlich Industriebetriebe, Schulen, Krankenhäuser und Wohnhäuser.
Die Verabschiedung des Gesetzes über die sogenannte „Reintegration“ des Donbass durch das ukrainische Parlament bestätigt abschließend, dass die Ukraine auf eine gewaltsame Lösung des Konflikts mit der Donezker und der Lugansker Volksrepublik ausgerichtet ist. Indem er das oben genannte Gesetz unterzeichnet hat, hat Pjotr Poroschenko faktisch die Minsker Vereinbarungen für ungültig erklärt, der „Partei des Krieges“ die Fesseln gelöst. Die nicht endenden Lieferungen von tödlichen Waffen aus der EU und den USA in die Ukraine verweisen darauf, dass der weltweite Imperialismus an einer Fortsetzung des militärischen Konflikts interessiert ist. Das Volk des Donbass wurde gezwungen, seine Souveränität in einem harten Kampf gegen den ukrainischen Nationalfaschismus und den weltweiten Imperialismus zu verteidigen.
Die Teilnehmer der Aktion erklären:
- ausgehend von den Prinzipien des proletarischen Internationalismus bringen wir unsere Solidarität mit den Volksrepubliken und unsere Bereitschaft, ihnen Unterstützung und Hilfe zu leisten, zum Ausdruck.
Wir, die Teilnehmer der Aktion, fordern:
-
von Kiew – die Kampfhandlungen im Donbass unverzüglich und dauerhaft einzustellen sowie Verhandlungen mit der Donezker und Lugansker Volksrepublik über die Einrichtung gegenseitiger Beziehungen auf den Prinzipien des Friedens zu beginnen;
-
von der EU und den USA – die Finanzierung der Militärausgaben und die Lieferung von Waffen für das verbrecherische Kiewer Regime zu stoppen;

- von der Bundesregierung – jegliche Unterstützung der Kiewer Regierung, sowohl die politische als auch die materielle, einzustellen und sich für die Einhaltung des Minsker Abkommens einzusetzen;
-
von der internationalen Öffentlichkeit – die Forderung des Volkstribunals des Donbass zu unterstützen, Poroschenko, Turtschinow, Awakow, Poltorak, Mushenko und andere militärisch-politische Verbrecher der Ukraine strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.

Nein zum Krieg im Donbass!


Ja zur Selbstbestimmung der DVR und der LVR!

14. April 2018

2018 donbass hochdieinternationalesoli

Logo der Kampagne "Abrüsten statt Aufrüsten"

 
2.028 / 2.000 (101,4%)

Stand vom 30.06.2018

Die DKP Berlin unterstützt die Kampagne "Abrüsten statt Aufrüsten".

Bis zum 07. September wollen wir dafür 2.000 Unterschriften sammeln.

Unterschriftenlisten können bei den jeweiligen DKP-Gruppen oder im Büro abgegeben werden.

uzfest18

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